Der Verstand – vom Herrscher zum wertvollen Werkzeug
Über viele Jahrhunderte und Generationen hinweg hat der menschliche Verstand die führende Rolle in unserem Leben bedeutet.
Wir erinnern uns an nur eine der tiefliegenden Konditionierung im Menschen:
Kennst du das?
Haste was, dann biste was – haste nix, dann biste nix! tief, tief, tief in unserer Struktur verborgen lenkt uns dieser und viele Sätze mehr.
die Hintergrundfrequenz des „Kreuz der Planung“ = 50% Stamm – 50% Logik
Er wurde zur obersten Autorität erklärt – zur inneren Instanz, die betreffend seines Trägers entscheidet, bewertet und dessen Leben bestimmt. Dieses Paradigma befindet sich in einem tiefe, herausforderndem Wandel und ist am Ende.
Nicht, weil der Verstand an Bedeutung verliert, sondern weil wir erkennen, dass seine größte Kraft nicht in der inneren Führung, sondern in seiner Funktion als äußere Autorität liegt.
Der Verstand ist ein hochentwickeltes Instrument. Er kann unterscheiden, ordnen, analysieren, abstrahieren und Zusammenhänge sichtbar machen. In dieser Rolle ist er von unschätzbarem Wert – insbesondere dort, wo es um Kommunikation, Planung, Reflexion, Kooperation und Gestaltung im Außen geht. In Gesprächen, Arbeitskontexten und gemeinsamen Entscheidungsprozessen kann der Verstand zu Klarheit beitragen, Orientierung geben und komplexe Sachverhalte vermittelbar machen.
Seine Stärke entfaltet sich dort, wo er nach außen zu wirken eingeladen ist. Alles ProjektorQualitäten, die wessen bedürfen?
Problematisch wird es dort, wo der Verstand seine Rolle überschreitet und zur inneren Autorität erhoben wird – dort, wo er beginnt, über Bereiche zu herrschen, für die er nicht gemacht ist. Vor allem über den lebendigen Körper und seine Intelligenzen.
Der menschliche Körper ist kein ausführendes Objekt des Denkens. Er ist ein eigenständiges, lernendes, unermesslich intelligentes und erinnerndes System. Er reguliert, spürt, reagiert und kommuniziert kontinuierlich – oft lange bevor der Verstand Zusammenhänge erfassen oder benennen kann. Diese verkörperte Intelligenz bildet die Grundlage innerer Orientierung, Selbstregulation und stimmiger Handlung.
Eine zentrale Frage lautet daher:
Wer führt – und wem dient diese Führung?
Innere Autorität bezeichnet die verkörperte Fähigkeit zur Orientierung aus Wahrnehmung, Empfinden und Körperintelligenz heraus.
Äußere Autorität ist die ordnende, strukturierende Kraft des Verstandes, die im Dialog, in Planung und im gemeinsamen Handeln wirksam wird – ohne das innere Erleben zu führen oder zu ersetzen.
Wird diese innere Autorität durch den Verstand ersetzt oder kontrolliert, entsteht Trennung:
zwischen Wahrnehmung und Entscheidung, zwischen Bedürfnis und Handlung, zwischen Mensch und seinen natürlichen Rhythmen.
Dort, wo der Verstand die innere Führung übernimmt, verliert der Mensch den Kontakt zu Grenzen, Bedürfnissen und Regenerationsprozessen. Historische Denkmodelle und gesellschaftliche Konditionierungen haben diese Verschiebung verstärkt. Leistungsdogmen wie „Wert entsteht durch Besitz oder Produktivität“ haben nicht nur das menschliche Leben, sondern auch den Umgang mit dem Körper der Erde nachhaltig gestört, krank gemacht, erschöpft, zerstört.
Die Folgen sind sichtbar: Erschöpfung, Überforderung und ein Leben gegen die eigenen körperlich wahrnehmbaren Wahrheiten und Grundlagen.
Der Epochenwandel führt nun und das ist bereits einige Jahre im Gange,
zur Hintergrund-Frequenz des „Kreuz des schlafenden Phönix“ das bedeutet 75% Individualität & 25% Stamm – kannst du diesen immensen Unterschied sehen?
Ein konstruktiver Umgang mit dem Verstand beginnt dort, wo seine Rolle klar und neu definiert wird:
nicht als innere Autorität, sondern als bewusste äußere Instanz.
Nicht als Quelle von Wahrheit, sondern als Werkzeug zur Übersetzung, Strukturierung und Integration dessen, was innerlich bereits gewusst wird.
Der Verstand kann benennen, reflektieren und vermitteln – wenn er auf Informationen zurückgreift, die aus dem Erleben, dem Spüren und der Körperwahrnehmung stammen. In dieser klaren Rollenverteilung entfaltet er sein wahres Potenzial.
Der Workshop lädt dazu ein, diese innere Ordnung erfahrbar zu erforschen und deine wahren Potentiale zu erkennen:
die Führungsqualität des Körpers wieder zugänglich und vordergründig nutzbar zu machen und den Verstand als präzises, unterstützendes Werkzeug im Außen zu nutzen.
Unser Ziel ist keine Abwertung des Denkens, ganz im Gegenteil, sondern eine bewusste Neuordnung, die Ganzheit, Selbstregulation und nachhaltige Lebenspraxis ermöglicht.
Der Verstand wird dadurch wirksam, dienlich und sinnvoll eingebettet.
Der Verstand ist ein winziger Teil des Minds, beidem ist der Geist übergeordnet.
Wenn es unserem Geist gelingt sich seiner zu bedienen, erwacht dein potentiell großes Bewusstsein.
Glücklicherweise liefert uns das Human Design System und dein Bauplan tiefe Erkenntnisse bzgl. des Verstandes und deinem potentiell konstruktiven Umgang mit ihm.
Das ermöglicht, dass du ihn lernst wie kann er dir zu Diensten sein und nicht du, dein Körper dient ihm!
Wir freuen uns auf dich und jede Menge auf-schluss-reiche Erkenntnisse!
Claudia & Andree