Reflexion
Liebe Claudia,
ich wusste, als ich diesen Kurs bei dir gebucht hatte, dass sich mein Leben mit dir ändern würde. Ich fühle mich einfach zu dir „hingezogen“ 😊 und ich spüre, dass HD Teil meines Lebens werden wird. Es ist der Schlüssel/ die Antwort auf alle Fragen, die ich mir immer gestellt habe. Es ist eine Erkenntnis, dass im Leben, die Person und das Leben an sich vorbestimmt sind und dass jeder mithilfe seines Bauplans sein Leben bewusster leben könnte. Dass Stärken hervorgebracht und Schwächen anerkannt werden. Dass ich nicht so sein muss wie die anderen. Dass ich individuell bin, und das gilt für jede Peron auf ihre Weise. Und, dass die Welt diese Erkenntnis dringend benötigt. Dass der Einheitsbrei endlich aufhört. Die Idee mit den Enten ist die perfekte Verdeutlichung dessen, was ich meine.
Außerdem erkenne ich wie NICHT-bewusst ich bisher durch mein Leben gehetzt bin. Dass ich hier und da Dinge wahrnahm, aber sie kaum reflektiert habe. Jetzt, mit den ersten Schritten[1] des Human Designs, fange ich an Situationen bewusster wahrzunehmen und zu reflektieren.
Ich habe auf dem Rückweg von Bad Essen nach Hause das erste Mal nach 10 Jahren den Tempomaten angestellt. Es war wirklich viel einfacher und entspannter 😉 Und das Auto bremst sogar von allein. Völlig irre 😉
Dieses Loslassen, die Kontrollabgabe… das wird eine riesen Herausforderung für mich werden. Ich habe immer Verantwortung für alle und alles in meinem Leben gehabt. Selbst für meine Mutter (mein Vater war selten zu Hause), meine Schwester, meine Kinder, mein Leben an sich (finanziell, kognitiv, …). Unterstützung gab es sehr selten (moralisch von Mutti, aber sonst war ich meist allein auf weiter Flur). Und das jetzt anzuerkennen und daraus zu schlussfolgern, dass ich jetzt loslassen darf, ist Neuland und verursacht Kribbeln, aber auch eine gewisse Art von Ent-lastung. Allein bei dem Gedanken, fühlen sich meine Schulter 3 kg leichter an.
Mein gestriger Tag (Montag) war der erste Tag auf der freien Wildbahn. So hat es sich für mich angefühlt. Ich bin den gesamten Tag (oder oft) laut atmend gegangen und habe wahrgenommen. Ich möchte dir, liebe Claudia, kurz meine Wahrnehmungen schildern.
Ich habe bewusst meinem Sohn Louis (7 Jahre, RRRR, Generator) Fragen gestellt, die ihn persönlich betreffen. Claudia, mir ist auch als du es im Kurs gesagt hast, dass die Sakrale mit einem „hmm“ antworten, aufgefallen, dass ich das von Louis noch nie wahrgenommen habe. So auch gestern. Das, was allerdings für mich spannend zu sehen war, ist, dass anstatt des „hmm“s das Ja mit einem Kopfnicken und aus dem Bauchraum (Bauchstimme) gesprochen wurde, und nicht mit der Kopfstimme. Ich habe mir die Frage gestellt, ob wir mit der neuen Generation auch hier und da Erkenntnisse des HD verändern müssen/ sich verändern. Also… Mimik und Gestik spielen zumindest bei meinem Sohn eine Rolle. Das sind auch unbewusste Ausdrücke des Körpers, so wie das „hmmm“. Ich werde das auf jeden Fall weiterhin beobachten 😊 und dich wissen lassen.
Außerdem spüre ich die Auren meiner Kinder nicht so intensiv voll, wie die Auren der Erwachsenen.
Kinderauren sind eher wie ein Nebelschweif, während die Erwachsenen eine dichte Wolke darstellen. Spannend …
[1] Ich vergleiche es wie das Erlernen einer neuen Sprache. Ich kann jetzt 10 Grundfragen und habe eine Idee davon, dass Verben konjugiert werden müssen. Vielleicht kann ich schon die 1.P.S konjugieren (je parle 😊), aber weitere Formen und die ganzen Zeitformen… Die bleiben bisher noch zu lernen/ zu verstehen. Und, wenn ich den Subjonctif ohne darüber nachzudenken anwenden kann, dann habe ich HD verinnerlicht und kann entspannt hinten sitzen und zusenden, wohin mein Fahrzeug mich fährt. Denn dann habe ich etwas in mir hervorgebracht/ oder mein Körper, was es bisher nicht in meinem Leben gab und ich bisher nicht „kognitiv gelernt“ habe.
Gern möchte ich auch auf deine Fragen antworten. Aber ich habe mir nur die ersten beiden gemerkt. Sobald du die E-Mail mit der PPP geschickt hast, werde ich die weiteren beantworten und dir gern meine Antworten schicken.
Ich bin wirklich dankbar, dass es dich jetzt in meinem Leben gibt. Und auch, dass du so bist wie du bist. Ich habe direkt vertrauen zu dir und weiß, dass ich dich immer kontaktieren könnte. Das ist sehr wertvoll!
Ich wünsche dir eine entschleunigte Woche! Viel Erholung im Wald und bis bald.
Anika
