Ob Buddha diesen Satz je gesagt hat, weiß ich nicht.
Ich könnte auch mit dem uralten konditionierten Konzept
von Gott beginnen.
In jedem Fall
ist es Provokation zu deinem potentiellen Erwachen:
„Triffst du Buddha unterwegs, so töte ihn.“
Und genau hier beginnt die eigentliche Tiefe.
Jaaaaa,
die „Guru’s“ oder „Lehrer“ „Mentoren“ oder „Meister“
Das NichtSelbst- Ego lässt dich danach streben ihnen ähnlich zu werden,
es ihnen gleich oder recht zu tun,
lässt dich nach „Erleuchtung“ durch was auch immer suchen.
Der Weg des Yoga, oder Meditation…..oder, oder….
Hähä,
dann ist es das spirituelle NichtSelbst, so ein herrlicher Witz!
Krishnamurti – kein Führer, keine Gefolgschaft! UND er war ein Manifestor!
Krishnamurti hat etwas gesagt, das bis heute Unruhe auslöst:
Wahrheit liegt jenseits jedes Weges.
„Wahrheit ist ein pfadloses Land.“
Und daraus zieht er eine radikale Konsequenz:
Sobald du jemandem folgst, verlagerst du deine Wahrnehmung nach außen.
Nicht als Theorie.
Sondern als unmittelbare psychologische Tatsache.
Er hat deshalb jede Form spiritueller Gefolgschaft sowohl infrage gestellt, als auch abgelehnt.
Und er hat jegliche Führung abgegeben.
Keine Gurus. Keine Systeme. Keine Organisationen, die dich zur Wahrheit führen wollen.
Weil Führung in dem Moment kippt, in dem sie zur Abhängigkeit wird.
Weil dann etwas anderes beginnt zu denken, zu fühlen, zu entscheiden als du selbst.
1929 löste er die Organisation auf, die ihn selbst als Weltlehrer etablieren sollte – den Order of the Star.
Seine Begründung war klar:
Wahrheit lässt sich weder besitzen noch organisieren.
Im Kern bedeutet das:
Sobald du dich innerlich festbindest, verlierst du den direkten Kontakt zu dem, was gerade in dir wahrnehmbar ist.
Du ersetzt Präsenz durch Konzept. Du ersetzt Sehen durch Glauben.
Und genau hier entsteht der Bruch, den viele übersehen.
Krishnamurti richtet sich nicht gegen Begegnung.
Nicht gegen Lehrer.
Nicht gegen Resonanz.
Er richtet sich gegen Gefolg-schaft als Zustand. Ganz ähnlich tat es Ra Uru hu und das sehr drastisch, wie viele Geschichten erzählen. Sehr drastisch!!
Human Design zeigt gleichzeitig etwas anderes:
Du kommst korrekt in Beziehung. Du gehst in Resonanz oder nicht.
Du lässt dich bewegen – durch etwas, das dich sieht.
Und genau dort entsteht der Unterschied, den kaum jemand sauber hält:
Beziehung ist lebendig – Gefolgschaft ist fixiert.
Beziehung verändert dich, lässt dich potentiell wachsen – ist äußerst transformierend,
Gefolgschaft ersetzt dich.
Ein korrekter Lehrer weißt dich darauf hin, was in dir selbst sichtbar werden will. Ist dir ein klarer, herausfordernder Spiegel, ist schockierend…
Nicht aus Ablehnung – Sondern zu Integration.
Dann steht deine eigene Autorität.
Dann wird kein Weg mehr gebraucht.
Kein Führer.
Kein System.
Nicht, weil du dich entfernst, Sondern weil nichts mehr ausgelagert ist.
Krishnamurti nennt das Freiheit.
Human Design nennt es Selbst-Autorität in Verkörperung.
Alles andere entsteht im Kopf.
Im Kontext von Human Design öffnet sich hier eine entscheidende Weggabelung.
Typus – Strategie – Autorität ist damit die einzige,
ich möchte sagen „Kontrolle“ die du jemals haben kannst und wirst. Und dieses Wort verwende ich da ich grad kein anderes habe.
Alles, alles steht bereits geschrieben.
In oder durch deine Korrektheit,
deiner Hingabe an dein Leben führt es dich, dein Körper, somit an die für dich richtigen Orte,
unter die für dich richtige Menschen,
um das zu sehen und zu bezeugen für das du in dieser Inkarnation hier bist, es zu er-leben.
Daraus zu lernen in dieser Etappe.
Denn Entwicklung geschieht durch korrekte Beziehung.
Durch das Erkennen der eigenen Autorität.
Durch das Verkörpern dessen, was in dir angelegt ist.
Ein wahrer Lehrer – ein korrektes Gegenüber – bringt Reibung. Er sieht dich dort, wo du dich selbst umgehst.
Er öffnet Räume, in denen deine Muster sichtbar werden.
Und genau dort beginnt dein Prozess.
Im Dableiben. Im Wahrnehmen. Im Durchgehen.
Im bezeugen deiner.
Im Sitzen, wenn Intensität steigt.
Im Erkennen der eigenen Vergangenheit und der damit verbundenen Verzerrung.
Im Durchleben deiner Muster, bis Klarheit entsteht.
Das ist Präzisionsarbeit.
Ein Weg für Menschen mit innerer Bereitschaft zur Tiefe, zu Wahrhaftigkeit und Bedingungslosigkeit.
Im Human Design bedeutet das:
Absolute Autegrität, Kompromis-los!
Du bleibst, weil du erkennst, was sich dir zeigt. Du bleibst, weil hier Spiegelung geschieht. Du bleibst, weil sich Wahrheit entfaltet.
Und irgendwann – frei von Trotz, frei von Angst, frei von Erschöpfung –
aus vollständiger Integration, wandelt sich die Wahrnehmung.
Und genau das beschreibt dieser Satz:
Du „tötest“ den Buddha durch Verschmelzung.
Durch Auflösung der Projektion,
denn
du bist Buddha, du bist Jesus, Maria…..
du bist Gott..
Durch gelebte Einheit.
Reine Verkörperung. Deine Autorität. Deine Klarheit.
Dein Weg.
Und solltest du dich erneut durch jemanden rufen lassen, wirst du, so ist es mir ergangen, etwas fantastisches bemerken,
du findest ALLES, was du jemals im Außen suchst, suchen kannst und gesucht hast,
ausschließlich durch
Typus – Strategie – Autorität. Unvergleichbar, unverwechselbar, einzigartig.
Du erschaffst damit eine neue Weld, eine neue Erde, etwas was noch nie da war.
Als jemand, der erkennt:
Entwicklung ist ein fortlaufender Prozess der Verkörperung.
Das ist radikale Ehrlichkeit. Radikale Selbstbegegnung. Und die unbedingte Bereitschaft, sich vollständig als das zu sehen und zu erleben,
als die oder der zu dienen, der oder die du hier bist zu sein.
Alles andere bleibt Konzept und führt dich niemals in zu deinem individuellen Leben und Aufgabe, zur Erfüllung deines Sein.
Und dann wäre da noch die Kausalität, doch dazu im nächsten Beitrag mehr.
Mit Liebe,
Claudia Mareia